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Falsche Argumentationen

Volltext-Kapitel aus der Schrift Die Sekte der Jahmiyyah · Als PDF lesen

Die zuvor angesprochene Behauptung, Ahmad und andere bedeutende Gelehrte der damaligen Zeit hätten einzelne Personen der Jahmiyyah als Muslime betrachtet, kann gemäß den vorangegangenen Ausführungen nicht so stehen gelassen werden, wallahu a'lam.

Ebenso nicht die Argumentation mit dem Gebet der Gelehrten hinter den Jahmiyyah. Denn wie wir zuvor in einem eigenen Beitrag gesehen haben, erläuterten die Gelehrten wie Ahmad ausdrücklich, dass sie das Freitagsgebet und die 'Id-Gebete hinter solchen Regenten beteten, WOBEI sie diese NICHT als Muslime ansahen. Deshalb wiederholten sie das Gebet auch anschließend, wie zuvor bei dieser Thematik bereits erklärt wurde.

Wer die Bücher der Salaf liest, der wird schnell sehen, dass sich die Behauptungen der heutigen Maschayikh der allgemeinen Salafiyyah so einfach nicht halten lassen.

Die unzähligen Aussagen der frühen Gelehrten über die Jahmiyyah, auch über die Einzelpersonen, können im Grunde nicht noch deutlicher sein.

Diese Aussagen zeigen ganz klar, wie sie solche Personen beurteilten, und in den vorangegangenen Ausführungen wurden genug Beispiele davon erwähnt – auch wenn solche Aussagen in den alten Büchern derartig zahlreich sind, dass es sich hier nur um einen verschwindend kleinen Auszug handelt!

Und ebenso wie diese Gelehrten hinter solchen Regenten beteten, ist es auch tatsächlich so, dass Ahmad und andere nicht zur Rebellion gegen sie aufriefen.

Dies bedeutet aber ebenso nicht, dass sie jene Regenten als Muslime ansahen. Das eine führt nicht zwangsläufig zum anderen. Die Gelehrten wollten jede Fitnah in der Gesellschaft vermeiden, soweit dies irgendwie möglich war.