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Systematischer Kindesentzug und gewollte Umerziehung?

Volltext-Kapitel aus der Schrift Systematischer Kindesentzug? – Die Situation der Muslime in Europa · Als PDF lesen

In arabischsprachigen Medien wird seit einiger Zeit viel über skandalöse Vorgänge in einigen westeuropäischen Ländern gesprochen. Konkret werden dabei immer wieder Schweden, Dänemark, Deutschland und Frankreich erwähnt. Das Thema ist Kindesentzug durch die Regierungen dieser Länder, und zwar vor allem bei muslimisch orientierten Familien.

Die Anzahl der Fälle ist dabei enorm. Es gibt z.B. einen Telegram-Kanal, bei dem sich Betroffene melden und ihre Schicksale schildern. Außerdem wurde mehr und mehr aufgedeckt, dass die Richtlinien der Jugendämter ganz ausdrücklich so formuliert sind, um vor allem bei muslimischen Familien massiven Kindesentzug zu ermöglichen.

Wenn es mehrere einzelne Fälle solchen Missbrauchs gegeben hätte, dann wäre das schon dramatisch, aber es wäre noch immer etwas anderes. Tatsächlich offenbart sich jedoch ein Problem ganz anderer Größenordnung, weil sich nämlich immer deutlicher zeigt, dass hier massiv und ganz klar mit System vorgegangen wird.

Die ganze Diskussion erzeugt mehr und mehr Druck auf die Verantwortlichen dieser Länder und führt auch dazu, dass in ebendiesen Ländern über das Thema gesprochen wird.

Unzählige Kinder werden den Familien mit den absurdesten und lächerlichsten Behauptungen und Vorwänden entrissen. Anschließend werden die Kinder bei Pflegefamilien untergebracht, wobei sogar verstärkt darauf geachtet wird, dass die Pflegefamilien z.B. möglichst den neuen westlichen Gender-Vorstellungen entsprechen.

Es handelt sich also oft um Familien oder Erziehende, die den Kindern von Anfang an beibringen sollen, dass es kein männlich und weiblich gibt und jeder selbst auswählen kann und soll, dass jeder Beziehungen pflegen kann wie er will, also auch Männer mit Männern und Frauen mit Frauen etc.

Vor kurzem wurde berichtet, dass die Angestellten des dänischen Sozialamts bestätigen, dass es für einen Kindesentzug ausreicht, wenn die Eltern dem Kind beibringen, dass Homosexualität oder Unzucht (Zina), also eine Beziehung vor der Ehe, nichts Gutes sind – denn dies wäre eine Einschränkung der persönlichen Freiheit des Kindes!

Soweit das Bild, das die zutage geförderten Informationen zeichnen. Was am Ende zurückbleibt sind unzählige Audios und Videos von weinenden Eltern und von Kindern die schreiend und weinend darum flehen und betteln, wieder zu ihren Eltern zurück zu dürfen. Grund genug, auf dieses Geschehen hinzuweisen.