Klappentext
Zu diesem Buch
Bekanntermaßen werden im Allgemeinen drei Religionen als monotheistisch bezeichnet, in chronologischer Reihenfolge sind diese das Judentum, das Christentum und der Islam. Diese drei Religionen werden auch als die sogenannten abrahamitischen Religionen bezeichnet, weil sich jede davon auf Abraham bezieht.
Die vorliegende Abhandlung soll dazu dienen, die Lehre des Monotheismus möglichst authentisch aus den frühesten Quelltexten des Islam herauszuarbeiten. Dabei geht es vor allem um die Frage, was den primären Inhalt des islamischen Monotheismus-Verständnisses ausmacht und wie dieser in den Quelltexten des Islam definiert wurde.
Das Buch ist dabei sowohl für denjenigen Leser geeignet, der sich zum Islam bekennt, als auch für Anhänger anderer Religionen, die mehr über den Islam und seine Kernaussage bzw. über das frühe Verständnis des Monotheismus an sich erfahren wollen.
In einer umfassenden Einführung wird zudem auf die essenzielle Rolle der Überlieferung in Religionen ganz allgemein eingegangen und dabei ein religionsvergleichender Blick auf die abrahamitischen Religionen geworfen. In diesem Zuge wird von verschiedenen Blickwinkeln gezeigt, welch einzigartige Position die islamischen Überlieferungswissenschaften im Bereich der historischen Überlieferung einnahmen.
Über den Autor
Abu Hamzah ibnu Musafir studiert die islamischen Wissenschaften seit Mitte der neunziger Jahre und verbrachte zu diesem Zweck mehrere Jahre in der arabischen Welt. Er studierte an verschiedenen Fakultäten sowohl in Kairo als auch in Damaskus.
Im Rahmen seiner Studien lernte er den Koran und andere arabische Quelltexte sowie arabische Gedichte auswendig. Er publizierte zahlreiche Schriften in deutscher und arabischer Sprache in verschiedenen Bereichen der islamischen Wissenschaften.
Seine Studienschwerpunkte sind vor allem die Glaubensgrundlagen des Islam, Analyse und Vergleich verschiedener religiöser Strömungen, theoretische und angewandte Hadith-Wissenschaften, Grundlagen der Überlieferung, Grundlagen des Tafsir sowie religionsvergleichende Studien.