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Die Frage des Erbittens der Shafa'ah von Lebendigen

Einzelne Fragestellungen und die große Unehrlichkeit im Umgang damit · Volltext-Kapitel aus dem Buch Die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte im deutschsprachigen Raum und der islamischen Welt im Allgemeinen · Als PDF lesen

Zuletzt noch eine Anmerkung zu dieser Angelegenheit, bei der al-Hazimi meinte, sich dazu äußern zu müssen – auf seine sehr philosophische und weit von den Salaf entfernte Art und Weise.

Ich hatte schon damals diese Vorträge kritisiert, wobei es noch nicht einmal um die eigentliche Aussage ging, die er zu belegen versuchte. Vielmehr kritisierte ich zu jenem Zeitpunkt nur, dass die Argumentationsweise von Anfang bis Ende sehr schwammig und unklar war und die wichtigen Texte aus der Sunnah sowie die wichtigsten Gegenargumente vieler Leute nicht einmal angesprochen wurden. Daraus spannen manche Leute – anhand einiger unzulässiger Schlussfolgerungen – eine eigene Geschichte und versuchten, sich auf diese Weise selbst zu inszenieren.

Entsprechend skurril ist, dass man jetzt von Anhängern al-Hazimis vernimmt, sie hätten ihre Meinung hierin geändert und die damaligen Ausführungen al-Hazimis müssten im Lichte neuer Erkenntnisse aus den Aussagen der Salaf gesehen werden.

Dies stürzte wiederum die Anhängerschaft in Verwirrung: „Ich dachte, der Shirk ist eindeutig abzugrenzen und in jeder Sache eindeutig erkennbar! Wie kann es sein, dass es in so einer Frage unterschiedliche Meinungen geben kann? Wie kann es sein, dass al-Hazimi hier etwas sagte und man nun etwas anderes als richtig befindet?“ Aussagen dieser Art sind die Folge.