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Die Behauptung, Ahmad und andere hätten die damaligen Jahmiyyah-Regenten als Muslime gesehen

Volltext-Kapitel aus der Schrift Die Sekte der Jahmiyyah · Als PDF lesen

Aus dem bisher Gesagten wurde deutlich, dass die Gelehrten der Salaf die Jahmiyyah nicht als Muslime betrachteten und dabei auch tatsächlich den Takfir auf die Einzelpersonen durchführten.

Deshalb wandten sie dies auch auf Regenten ihrer Zeit an, welche die Ideen der Jahmiyyah übernahmen, was in der Zeit von Ahmad ibnu Hanbal zum ersten Mal passierte.

Heutzutage ist jedoch die Idee verbreitet, Ahmad und die Hadith-Gelehrten seiner Zeit hätten die Jahmiyyah gar nicht als Abtrünnige betrachtet. Sie hätten vielmehr gesagt, dass die Gedanken der Jahmiyyah Kufr sind, der Einzelne aber durchaus entschuldigt sein kann – so die Behauptung.

Begründet wird dies damit, dass Ahmad und andere Gelehrte hinter jenen Regenten das Freitagsgebet verrichteten.

Man argumentiert also, dass dies ja klar darauf hindeute, dass die Gelehrten diese Leute als Muslime ansahen, wie hätten sie sonst das Gebet hinter ihnen verrichten können.