Der Begriff „Politischer Islam“
Die Tendenz zur allgemeinen Überwachung von allem, was islamisch ist, wird in Österreich konsequent vorangetrieben. Muslime sollten darüber informiert sein und diese Entwicklung im Auge behalten, besonders wenn sie im deutschsprachigen Raum leben.
Es wird immer mehr überwacht und immer mehr Information über Muslime, islamische Einrichtungen usw. gesammelt. Solche Informationen können bekanntermaßen missbraucht und völlig verdreht werden, was auch am laufenden Band geschieht.
Ein Land, das diese merkwürdigen Entwicklungen auf die Spitze treibt und in kleingeistigem, jugendlichem Übermut immer den Vorreiter spielen will, ist Österreich.
Seit einiger Zeit wurde für die Gesinnungsverfolgung von Muslimen ein eigener Begriff geprägt: Politischer Islam.
Was das genau heißt, das kann keiner genau sagen. Es ist ein endlos dehnbarer Begriff, mit dem man eigentlich alles und jeden kriminalisieren kann, das oder der irgendwie islamisch ist.
Deshalb lehnen auch viele Nichtmuslime, darunter auch Universitätsprofessoren wie Rüdiger Lohlker, diesen Begriff als völlig untauglich ab.
Auch Vertreter verschiedener christlicher Kirchen betonen die Absurdität der Kriminalisierung dieses allgemeinen Ausdrucks und bekräftigen, selbst politische Christen zu sein.
Zu diesem Zweck der Verfolgung des sogenannten „politischen Islam“ wurde in Österreich vor kurzem die regierungsnahe „Dokumentationsstelle Politischer Islam“ eingesetzt – ein weiteres Projekt, mit dem die ÖVP in Österreich auf Stimmenfang geht, unter der Führung des von jugendlichem Leichtsinn geprägten Kanzlers Sebastian Kurz.