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Islam-Landkarte und Überwachung von Muslimen

Volltext-Kapitel aus der Schrift Islamverfolgung in Österreich · Als PDF lesen

Vor wenigen Tagen wurde nun die sogenannte Islam-Landkarte als jüngstes Projekt jener Dokumentationsstelle der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, was seitdem für vehemente Kritik von allen möglichen Seiten sorgt, von (euro)islamischen Vertretungen, Grünen, christlichen Einrichtungen bzw. Kirchen und anderen.

Im ORF-Artikel vom 28.05.2021 liest man dazu:

Allerdings äußerte der Rektor der Universität Wien, Heinz Engl, Probleme mit dem Projekt. Er distanzierte sich „insbesondere vom ‚Impressum', in dem zur Meldung von ‚Informationen zu einzelnen Vereinen oder Moscheen' aufgefordert wird“. Und weiter: „Da dort auch darauf hingewiesen wird, dass die Berichte und Informationen nicht für inhaltliche Positionen der Universität Wien stehen, habe ich die Verwendung des Logos der Universität Wien untersagt.“

Man bedenke also: Die übermütige und kurzsichtige österreichische Regierung ruft damit die eigene Bevölkerung zur Überwachung, Ausspähung und Bespitzelung von allen Muslimen und ihren Institutionen auf.

Die Behauptung, man wolle dadurch keinen Generalverdacht für Muslime erzeugen, haben schon diverse öffentlich wirksame Personen als lächerlich zurückgewiesen.

Zudem werden die Informationen wie gesagt der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, wobei alle möglichen Einrichtungen und Institutionen beschrieben und gekennzeichnet werden, die irgendetwas mit dem Islam zu tun haben.

Es ist schon unglaublich dämlich, so etwas zu präsentieren und gleichzeitig noch irgendeine Gleichbehandlung aller Teile der Gesellschaft vorzugeben.