Die Gewissheit, dass man niemanden anbeten darf, außer Allah, ist eine Bedingung der Shahadah
Wer nicht weiß, dass er niemanden außer Allah anbeten darf, kennt die Bedeutung des Glaubensbekenntnisses (Shahadah) nicht.
Damit erfüllt so jemand nicht die Bedingung des Wissens – eine der unerlässlichen Bedingungen des islamischen Glaubensbekenntnisses.
Ohne die zugehörigen Bedingungen ist es so, als hätte die Person das Bekenntnis gar nicht bezeugt. Genau wie jemand, der kein Arabisch versteht und den Text einfach nachspricht. So jemand wird durch sein bloßes Aussprechen des Bekenntnisses im Konsens kein Muslim.
فَاعْلَمْ أَنَّهُ لَا إِلَهَ إِلَّا اللَّهُ ...
So wisse, dass es keinen Ilah (Anbetungswürdigen) gibt außer Allah …
[Sure Muhammad, 47: 19]
Wie soll ein Mensch darüber hinaus ein Muslim sein, wenn er den Islam nicht kennt?
Ein Muslim, der durch seine Unkenntnis über die Basis und das Fundament des Islam entschuldigt ist? Ein klarer Widerspruch.