16. Die richtige und die falsche Methode bei der Suche nach der Wahrheit
Hinweis: Falsche Behauptung Dr. Guido Steinbergs
Bei Minute 10:09 bis 12:23 in dieser Ansprache (deutsche Ausgabe) erwähnte ich ausdrücklich:
1) Dass ich nicht der Gruppe „Jamāʿatu t-Takfīri wa-l-Hijrah“ angehöre und
2) Dass es sich bei dieser Gruppe um Angehörige der Khawārij-Sekte handelt, deren Vertreter andere Menschen wegen großer Sünden vom Islam ausschließen.
Ziemlich interessant ist das deshalb, weil der Politikwissenschaftler Guido Steinberg immer wieder behauptet zu wissen, dass ich dieser Gruppe angehöre. Er suggeriert dies in seinen Schriften schon seit vielen Jahren und äußert die genannte Behauptung seit Anfang 2017 auch ausdrücklich.
Diese Freitagsansprache von mir wurde aber am 18.01.2013 hochgeladen. Dies abgesehen davon, dass ich schon 2009 in einem publizierten Buch exakt dieselbe Aussage über jene Gruppierung traf.
An dieser Stelle kann nicht näher auf die unbelegte und damit wissenschaftlich inakzeptable Behauptung Steinbergs eingegangen werden.
Vorrangiges Ziel dieser Anmerkung ist jedoch ohnehin, auf die genannte Stelle dieser meiner Ansprache aufmerksam zu machen und das Gesagte festzuhalten.
Wenn in Zukunft die Möglichkeit dazu besteht, werde ich auf die haltlose Behauptung Guido Steinbergs an anderer Stelle genauer eingehen – in sha Allah.
Antisemitismus – eine weitere Falschdarstellung
Unmittelbar nach der obengenannten Stelle (beginnend bei 12:35) folgt noch eine interessante Passage, die einer weiteren falschen Darstellung entgegnet. Dabei versuchte wiederum Guido Steinberg – gemeinsam mit weiteren Personen – mich mit suggestiven Methoden in die Nähe des Antisemitismus zu rücken.
Deshalb will ich auch hierzu festhalten: In dieser hier vorliegenden Aufnahme aus dem Jahr 2013 sagte ich klar, dass jeder Christ und jeder Jude, der aufrichtig seinem jeweiligen Propheten (Moses/Jesus) folgte, auf jeden Fall ein rechtgeleiteter Mensch war! Ich verdeutlichte dabei, dass diese Tatsache aus Sicht der islamischen Theologie überhaupt kein Problem darstellt und sicherlich unzweifelhaft ist.
Einem Antisemiten dürfte eine derartige Feststellung nur schwer über die Lippen gehen.