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33. Dem kranken Herzen nutzt die Ermahnung nicht

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Anmerkung zum Wort „Ibrāhīm“ bei den frühen Arabern und in den Lesarten des Qur’an

Am Anfang der (ursprünglichen) Khutbah wurde erwähnt, dass für den Namen von Ibrahim عليه السلام früher noch weitere Lesarten vorhanden waren. In den Lesarten des Qur’an finden sich zwei solche Formen, den Namen auszusprechen. Und zwar wird in der Qirā’ah von Ibnu ʿĀmir (durch Hischām) häufig „Ibrāhām“ gelesen. Alle anderen lesen konsequent „Ibrāhīm“.

Diese zwei Formen werden auch z. B. von Ahmad ibnu Hanbal erwähnt. Dabei weist er darauf hin, dass es sich um zwei verschiedene Namen des Propheten Ibrahim عليه السلام handelt, die im Qur’ān erwähnt wurden.

Jedoch werden schon in den alten Büchern weitere Formen aus dem Sprachgebrauch der Araber erwähnt, also abgesehen von den Lesungen des Qur’an. Insgesamt werden dabei in der Regel drei bis vier Formen erwähnt und es wird stellenweise noch auf andere hingewiesen.

Jedoch kam ich nach dieser Khutbah zum Schluss, dass diese Formen im Allgemeinen immer mit einem Kasrah beginnen, wallahu aʿlam. Deshalb sah ich es als angebracht an, anstatt jener Stelle in der ursprünglichen Aufnahme der Khutbah diese Anmerkung zur Verdeutlichung zu schreiben.

Wallahu taʿālā aʿlam.

Anmerkung zu dem Abschnitt ab Min. 2:23

Dinge, die in diesem Abschnitt erwähnt werden, sind völlig allgemein und waren nie auf irgendeinen konkreten Fall oder auf eine konkrete Situation bezogen. Die Intention war ganz und gar allgemein, um zu zeigen, zu welchen Problemen und zu welcher Zwietracht Krankheiten des Herzens führen können, wenn die entsprechenden Umstände herrschen.

Anmerkung zu dem Hadīth, der at-Tabarānī zugeschrieben wird

Es wird in späterer Hadīth-Literatur (at-Targhību wa-t-Tarhīb u. a.) erwähnt, dass der in der Khutbah erwähnte Hadīth (ab Min 16:16) bei at-Tabarānī im al-Muʿjamu l-Kabīr überliefert wurde. Ich selber konnte ihn aber in den Werken von at-Tabarānī nicht finden, fa-llāhu aʿlam.

Zudem gibt es im Sanad Schwächen, auf die von den Hadīth-Gelehrten allgemein hingewiesen wurde. Das hatte ich mit dem Hinweis in der Khutbah bezweckt.

Mit dem Wort „Riwāyah“ hatte ich in diesem Fall nicht gemeint, dass es sich um eine weitere Überlieferung des zuvor genannten Hadīth von al-Bukhārī handelt.

Anmerkung zu der zitierten Aussage von Ibnu Masʿūd

Ich zitierte bei Min 34:55 eine Aussage von Ibnu Masʿūd. Diese wurde überliefert bei Ahmad ibnu Hanbal in seinem Buch az-Zuhd quasi in dem von mir genannten Wortlaut.