Früher bereits genannte Hinweise
In einigen Schriften wurden von mir auch einige Hinweise zu Abu Hanifah erwähnt. So z. B. in der Schrift „Der Weg der Salaf - Eine andere Welt“:
Selbst wenn die frühen Gelehrten der Wissenschaft der Überlieferer ('ilmu r-rijal/al-jarhu wa-t-ta'dil) sich einig waren, dass eine Person schwach war und sie vehement kritisierten, wie z. B. Abu Hanifah, wird man heute das exakte Gegenteil finden – bei ebenjenen schuyukh der heutigen salafiyyah. Es geht so weit, dass z. B. bei einer Ausgabe des Buches as-Sunnah von Abu Bakr al-Khallal (gest. 311 n. H.), in dem Aussagen von Ahmad ibnu Hanbal und zahlreicher anderer Gelehrten überliefert werden, das Kapitel über die Kritik an Abu Hanifah vollständig herausgekürzt wurde5.
Und wenn die damaligen hadith-Gelehrten die Methode solcher Leute ablehnten, dann wird auch dies heute völlig ignoriert, als hätten diese Gelehrten nie etwas dazu gesagt. Die meisten Menschen haben deshalb von solchen Dingen häufig noch nicht einmal etwas gehört.
Und in der Schrift „Die Unterlassung stark empfohlener Handlungen – und die Vorsicht vor Hochmut und Geringschätzung anderer”:
Diese Aussage von Ahmad zeigt also, dass das Witr-Gebet einen besonderen Stellenwert hat. Dies ergibt sich aus zahlreichen Hadithen, welche die Muslime dazu auffordern, es zu verrichten – was bei Abu Hanifah zu der Annahme führte, dass das Witr-Gebet verpflichtend sei. Mit dieser Ansicht widersprach er jedoch der Allgemeinheit der Gelehrten, wofür ihn diese durchaus auch tadelten. Dies erwähnt z. B. Ibnu l-Mundhir in seinem Buch al-Ausat.
Abgesehen davon gab es in einigen Schriften noch andere Anmerkungen aber die hier zitierten sollen an dieser Stelle als Hinweis genügen.
- Es handelt sich um jenes handschriftliche Manuskript, welches in der Bibliothek der Universität von Ummu l-Qura aufliegt und gemäß Angaben von 'Abdullah ibnu Muhammad al-Hanbali an-Nablusi im Jahr 783 n. H. in der „Schule der Hanabilah“ in Nablus geschrieben wurde. ↩