Es kommt niemand ins Paradies, außer einer muslimischen Seele
... ثُمَّ أَمَرَ بِلاَلًا فَنَادَى بِالنَّاسِ: «إِنَّهُ لاَ يَدْخُلُ الجَنَّةَ إِلَّا نَفْسٌ مُسْلِمَةٌ ...
… Es kommt gewiss niemand ins Paradies, außer einer muslimischen Seele.
Dieser Wortlaut findet sich in einem Hadith bei al-Bukhari. Darin überliefert Abu Hurairah, dass der Prophet صلى الله عليه وسلم Bilal رضي الله عنها auftrug, unter den Menschen auszurufen, dass nur eine monotheistische Seele bzw. Person (nafsun muslimah) das Paradies betreten wird.
Eine polytheistische – also Shirk begehende – Person kann somit niemals das Paradies betreten. Der Eintritt ins Paradies ist im Konsens aller Muslime ausschließlich Monotheisten vorbehalten – also Leuten, die als Muslim, mukhlis und hanif bezeichnet werden können –, ganz egal, ob diese Menschen vor der Botschaft von Muhammad صلى الله عليه وسلم lebten oder danach.
Der Mushrik hat den Kufr gegen den Taghut nicht erbracht
Der Kufr gegen den Taghut (al-kufru bi-t-Taghut) bedeutet, die Anbetung des Taghut völlig zu unterlassen. Das hat der Polytheist nicht getan und damit eine weitere Bedingung des Glaubensbekenntnisses la Ilaha illa Allah nicht erfüllt. Wer den Kufr gegen den Taghut unterlässt, kann im Konsens kein Muslim sein.