Ein Widerspruch zu Koran, Sunnah und Konsens in vielerlei Hinsicht
All diese in vorausgehenden Beispielen erwähnten Polytheisten als Muslime zu betrachten, wäre ein starker Widerspruch zu den islamischen Quellen. Wer den Koran liest, dem ist völlig klar, dass alle Propheten عليهم السلام ihre Völker als Mushrikin betrachteten. Sie sprachen sie als solche an und forderten sie auf, den Shirk zu unterlassen und Allah alleine anzubeten.
Deshalb waren sich die Gelehrten des Tafsir, der Geschichtsschreibung, der Sprache sowie aller anderen islamischen Wissenschaften darin einig, die Araber vor der Entsendung des Propheten als „Mushrikun der Araber“ zu bezeichnen.
Ebenso verhält es sich in Bezug auf andere Nicht-Muslime wie Juden, Christen und andere. Der Koran bezeichnet sie eindeutig als Nicht-Muslime, weshalb man auch hier die Gelehrten im Konsens über diese Sache vorfindet.
Niemand hätte behauptet, dass jene Nicht-Muslime durch ihre bloße Unwissenheit zu Muslimen werden. Im Gegenteil, die frühen Gelehrten überliefern ausdrücklich den Konsens, dass bloß eine gegensätzliche Meinung bezüglich der Götzendiener, Juden und Christen, schon zum Abfall vom Islam führt. Laut ihrer Ansicht ist schon derjenige kein Muslim, der bloße Zweifel hat, ob Götzendiener oder Anhänger des Juden- oder Christentums Nicht-Muslime sind.